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Was lief 2017 und wie geht es nächstes Jahr weiter...

22.12.2017 07:44 von Roger Fuhrmann

Natürlich stand auch das Jahr 2017 größtenteils im Zeichen der Hochwasserbeseitigungsmaßnahmen, wobei der Wehlener Fußball einer der wesentlichen Nutznießer war. Aus meiner Sicht kann sich das Ergebnis sehen lassen, bedeutet aber auch fortwährende Verantwortung der Werterhaltung und Pflege, ganz zu schweigen von den noch ausstehenden eigenen Baumaßnahmen. Aber so kurz vor Weihnachten will ich nicht über Arbeit sprechen...

Darüber hinaus ist es auch in der Stadt baulich vorangegangen, denn mit dem Neubau des Elbparkplatzes und der Ertüchtigung der Pirnaer Straße konnten zwei wichtige Großbaustellen umgesetzt werden. Das Ganze ging, bedingt durch die Geographie der Stadt, natürlich nicht ohne Nachteile für die betroffenen Anwohner ab, aber ich hoffe, dass das Ergebnis am Ende gütig stimmt.

Damit ist aber längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, denn noch sind weitere Projekte am Laufen bzw. in der Pipeline, deren Umsetzung bis zum späten Frühjahr 2019 erfolgt sein muss. Das Ganze hat den Hintergrund, dass bis Sommer 2019 alle beantragten Maßnahmen abgerechnet sein müssen oder andernfalls Fördermittel zurückgefordert bzw. gar nicht erst ausgezahlt werden.

Dementsprechend laufen  z.B. die Arbeiten an den beiden Feuerwehrgerätehäusern weiter, wobei in Pötzscha bereits für Juli 2018 der Fertigstellungstermin ausgerufen wurde. Die Wehlener Maßnahme ist hingegen etwas komplizierter und wird sich noch länger hinziehen, aber ungeachtet aller Schwierigkeiten wird auch dieses Projekt sicher zu einem guten Ende kommen.

Und im Hintergrund geht es bereits an die Vorplanungen für zwei weitere Großprojekte, denn 2018 sollen endlich die Arbeiten am Wilkebach in Dorf Wehlen starten, während in Pötzscha die Saukelbachsanierung mit Neugestaltung der Bahnunterführung ansteht.

Spannend wird aus meiner Sicht auch das Thema Breitbandausbau, welches die neugestaltete Sächsische Regierung gerade erst als einen der wichtigsten Punkte für die nahe Zukunft ausgerufen hat. Hierzu laufen in Stadt Wehlen bis Ende März Untersuchungen eines externen Unternehmens, an deren Ende wir dann wissen sollten, welche Maßnahmen und Mittel für den digitalen Ausbau in Wehlen benötigt werden. Und genau dann sind Land und Bund gefragt, denn angesichts knapper Kasse und höchstwahrscheinlich horrender Kosten wird uns wahrscheinlich nur eine 100prozentige Förderung ans Ziel bringen.

Ohnehin muss leider festgestellt werden, dass es Wehlen an allen Ecken und Enden an Geldern fehlt und größere Investitionen nur über Fördermittel und hohe Fördersätze zu stemmen sind. Und wenn das nicht passt, muss man einen Rückzieher machen, um den „Karren nicht gegen die Wand zu fahren“. So auch bei dem eigentlich für Dezember 2017 geplanten Spielplatz am Vorwerk, dessen Umsetzung aufgrund exorbitant gestiegener Baukosten vorerst auf Eis gelegt werden musste. Das bedeutet glücklicherweise nicht das Ende dieses Projektes, denn die Chancen auf den Zuschlag in einem neuen, besser dotierten Fördermittelprogramm stehen gut, womit es hoffentlich 2018 zu einer Realisierung kommen wird.

Es gibt also jede Menge konkrete Pläne, Wünsche und auch ein paar Träume, die ja manchmal und gerade an Weihnachten in Erfüllung gehen sollen... In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

 

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